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Autoimprove-Kandidaten aus dem Fachlücken-Review 2026-08-15

Autoimprove-Kandidaten aus dem Fachlücken-Review 2026-08-15

Status: Vorlage · Adressat: der nächste Lauf, der daraus Karten anlegt · nicht selbst angelegt

Diese Liste ist das Zwischenergebnis eines vollständigen Abgleichs zwischen dem Fachmaterial (tuxamed Bearbeitet/, Stand quelle-01-v1.2.md) und diesem Repository am 2026-08-15. Sie enthält keine Karten — sie ist die Vorlage dafür.

Was hier NICHT hineingehört und deshalb fehlt: alles, was bereits als eigener Backlog-Eintrag geführt wird. Diese Datei dupliziert v12-nachzug-scope.md, testabdeckung-gold-path.md und ../../guidelines/project/implementation-gaps.md nicht, sondern verweist darauf und ergänzt, was beim Review neu aufgefallen ist.


Feldwerte, die der Service tatsächlich kennt

Geprüft in C:\dev\zwirn\feedback\autoimprove-service am 2026-08-15 — nicht geraten:

Feld Gültige Werte Anmerkung
type BUG · IDEA · TASK CardType.VALID_PATTERN. Nicht „bug/idee/aufgabe" — das sind Anzeigelabels, keine API-Werte. Ohne type entsteht ein TASK (CardType.DEFAULT)
testObjectType TESTCASE · CUSTOM TESTCASE ist eine lose Referenz auf den Testfallkatalog des konsumierenden Produkts — genau richtig für ein TC-*. testObjectKey = die Fallnummer, testObjectLabel = der Titel-Snapshot
moduleKey / moduleLabel aus GET /modules Nicht rein deskriptiv: ein gesetzter moduleKey aktiviert das Modul-Scope-Gating beim Claimen

Der Typ hat bewusst keinen Einfluss auf den Status-Automaten. BUG, IDEA und TASK durchlaufen dieselbe claim-basierte Pipeline; der Typ ist reine Klassifikation für Anzeige und Filterung. Eine „Priorität" gibt es im Modell nicht — die Angaben unten sind Einschätzungen für den Menschen, kein Feld.

Der Modul-Katalog stand am 2026-08-15 auf null Zeilen. Eine parallele Session hat scripts/autoimprove-modul-katalog.sql vorbereitet (9 Einträge, noch nicht angewandt). Die moduleLabel-Vorschläge unten benennen die dortigen Namen; wer die Karten anlegt, sollte den Katalog vorher prüfen und moduleKey nicht raten.


Block A — die 22 zurückgestellten Testfälle, gruppiert nach Scope-Punkt

Nicht 22 Karten. Die Fälle hängen paarweise oder in Fünfergruppen an einer Entscheidung; eine Karte je Testfall würde 22-mal dieselbe Diskussion auslösen. Vorschlag: 10 Karten, je mit den zugehörigen TC-* als testObjectKey bzw. im Beschreibungstext.

Vollständige Begründung je Punkt: v12-nachzug-scope.md. Die Testfall-Zuordnung und was genau im Code fehlt: ../../documentation/testfaelle-gold-path.md, Abschnitt „Zurückgestellt".

A1 — E-14 umsetzen: sechs blockierende, vier nicht blockierende Freigabepunkte

A2 — E-5 fertig verdrahten: klinische Tragweite als Freigabeblocker

A3 — E-3 bauen: analytdifferenzierte Aktualitätsgrenzen 3/6/12 Monate

A4 — E-2 bauen: eGFR-Modifikator, fünf Stufen

A5 — E-8-Zusätze: kontextabhängige Verschärfung und Laborvorrang

A6 — E-9 bauen: funktionelle Zielbereiche für fünf Analyte

A7 — E-12 Eisen-Sonderregel — blockiert, nicht vergessen

A8 — Vitamin D bei eGFR < 30 als relative Kontraindikation

A9 — E-11 / R-Praxis: die zweite Regelwerksebene

A10 — E-17 Patientenversion: zweiter Freigabeablauf


Block B — Testabdeckung: Fälle, deren Regel nur „im Kopf" existiert

Grundlage: testabdeckung-gold-path.md, Abschnitt „Priorität" — am 2026-08-15 neu gemessen. Zwei der fünf ursprünglichen Punkte sind inzwischen erledigt.

B1 — TC-EXT-013: die Korrekturkaskade ist implementiert, aber nicht geprüft

B2 — TC-INT-003: die Momentaufnahme ist implementiert, aber nicht geprüft

B3 — TC-EXT-008 / TC-EXT-009: toxisch gegen essenziell unter der Bestimmungsgrenze

B4 — TC-THE-006 von „teilweise" auf „vollständig" heben

Erledigt und deshalb nicht mehr in dieser Liste: TC-AUS-009 (kritischer Kaliumwert ohne Hämolysehinweis) hat seit dem ReferenzfallKaliumpaarTest einen eigenen Test. FACH-090 (Warnzeichen je Wirkstoff) war der prominenteste Befund der alten Liste — „im gesamten gefilterten Katalog ungeprüft", weil sein einziger Fall an der Patientenversion hing. v1.2 hat den Katalog freigegeben, TC-BER-012 ist aufgenommen, der Regelkatalog führt 8 Wirkstoffe und RegelkatalogV12Test prüft den Vitamin-B6-Eintrag. Verbleibende Restlücke: dass der Bericht die beiden Spalten getrennt ausgibt, prüft kein Test (siehe B5).

B5 — Berichtsausgabe der Warnzeichen prüfen


Block C — beim Review NEU gefunden

Diese Punkte stehen in keinem bestehenden Backlog-Dokument dieses Repos.

C1 — Der Testfall-Reiter des Prozess-Cockpits bleibt leer, obwohl bpmnPath jetzt gesetzt ist

C2 — svc-tuxametrics-services hat catalog.write, aber nicht catalog.read

C3 — Reevaluationsintervalle: sechs im Code, „sieben" im Material

C4 — Praeanalytik.infektgeschehen14Tage wird geschrieben und nie gelesen

C5 — Zählangaben in testabdeckung-gold-path.md waren veraltet

C6 — Zehn Testfälle ohne bpmnPath, davon einer als Ermessensfrage

C7 — 64 von 67 Testfällen ohne Mock-Szenario

C8 — 15 FACH-Items im Schnitt ohne eigenen Testfall

C9 — OF-71: die Querbezugsregel hängt an keinem Prozessschritt

C10 — OF-74: „länger als 8 Wochen" trifft genau den Regelfall

C11 — OF-38 ist durch v1.2 größer geworden

C12 — Zwirns Testmanagement-README beschreibt tuxametrics veraltet


Vorschlag für den nächsten Lauf

  1. Modul-Katalog prüfen (GET /api/autoimprove/v1/tenants/praxis01/modules) — er stand am 2026-08-15 auf null Zeilen; scripts/autoimprove-modul-katalog.sql liegt vorbereitet, aber unangewandt. Ohne Katalog keine moduleKey-Zuordnung, und geraten wird keine.
  2. Reihenfolge: C1 zuerst (schließt die Nutzerbeobachtung), dann Block B (klein, hoher Sicherheitswert), dann A1/A2 (bestes Aufwand-Wirkungs-Verhältnis im Fachbereich).
  3. testObjectType: TESTCASE konsequent setzen, wo oben ein TC-* steht — damit ist die Karte im Board an den Katalog gebunden, statt die Nummer nur im Text zu tragen.
  4. A7, C10 und C11 sind Fragen, keine Aufgaben. Sie als solche anlegen (oder gebündelt als einen Tagesordnungspunkt für den nächsten Termin mit dem klinischen Fachexperten, zusammen mit C8) — eine Umsetzungskarte auf eine unbeantwortbare Frage blockiert nur das Board.